Anwendungsbeispiel 5 - Dosierpumpe

Dosierpumpe für aktive DPF-Regeneration

Mit der P325 präsentiert Thomas eine Dosierpumpe für die Förderung von Diesel und Additiven. Wie alle Dosierpumpen von Thomas wird auch die P325 mit Hilfe eines elektromagnetischen Aktors angetrieben. Dieser bewegt den Pumpkolben, der axial im Zylinder hin- und herbewegt werden kann. Man spricht deshalb auch von einer Hubkolbenpumpe.

Da die Dosierpumpe mit jedem Hub ein fixes Volumen des Fördermediums ausstößt, kann die geförderte Menge, der Förderstrom, exakt über die Frequenz vorgegeben werden.

Eine geeignete Auslegung der Dosierpumpe sorgt für eine weitgehende Unabhängigkeit des Fördervolumens vom herrschenden Gegendruck in den relevanten Betriebsbereichen.

Die Kolben-Dosierpumpe P325 wurde zur genauen Förderung von Dieselkraftstoffen entwickelt und vereinigt die Fähigkeiten „Ansaugen“, „Fördern“ mit „Dosieren“ und „Absperren“. 

Durch die Verwendung von hochpräzisen und aufeinander abgestimmten Einzelteilen wird eine hervorragende Dauerbeständigkeit erzielt, die einen wartungsfreien Einsatz in den jeweiligen Systemen ermöglicht.

Unter Anderem wird die P325 in Verbindung mit einer Zerstäubungsdüse für Drücke von ca. 5 bar eingesetzt, die sich vor dem Oxidationskatalysator befindet. Dadurch kann eine Regeneration unabhängig vom Fahrzustand erfolgen.
Eine weitere Systemanwendung der P325 ist die Nacheinspritzung von Kraftstoff über einen Kraftstoffverdampfer, auch Vaporizer genannt. Das hat den Vorteil, dass man direkt vor dem Oxidationskatalyssator den vorverdampften Kraftstoff einbringen kann und keine lange Mischstrecke im Abgasstrang benötigt.

Ein großer Vorteil dieser Systeme ist die Vermeidung von Ölverdünnung insbesondere bei der Verwendung von Biokraftstoffen, weil der Kraftstoff an der Stelle in den Abgastrakt eingebracht wird, wo er tatsächlich benötigt wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Regenerationssysteme unabhängig vom Fahrzustand möglich sind und daher für den Fahrer nicht wahrnehmbar werden.

Die P325 kann so zur Optimierung vorhandener Systeme beitragen, da im Gegensatz zu getrennten Systemen für Fördern und Dosieren die hohe Funktionsintegration der Dosiereinheit dazu führt, dass man auf teure und aufwendig zu applizierende Einzelkomponenten wie etwa Sensoren, Absperrventile und Injektoren verzichten kann.

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