
Anwendungsbeispiel 2 - Schaltventil
Kugelsitzventil für Brandschutz- und automatische Drehflügeltüren
In automatischen elektrohydraulischen Drehflügeltüren fixieren Kugelsitzventile die jeweilige Stellung, indem sie den hydraulischen Ölfluss im Schließer absperren. Nach Unterbrechung der Stromversorgung des Ventils schließt die Tür von selbst. Das vorliegende Beispiel ist ein 2/2-Wege-Schaltventil.

Im stromlosen Zustand befindet sich die Magnetankerplatte in ihrer Ausgangslage. Die Kugel gibt die Bohrung der Blende und damit den Durchfluss zwischen den beiden Anschlüssen P und T frei.
Im bestromten Zustand drückt die Magnet- ankerplatte auf die Kugel, und die Kugel verschließt die Bohrung in der Ventilblende.
Das Öl kann jetzt nicht mehr fließen. Beim Versuch, die Tür zu schwenken, baut sich ein Gegendruck und somit eine Gegenkraft auf. Nach Überwinden dieser Kraft oder nach Abschalten der Anschlussspannung bewirkt der an der Blende anstehende Druck, dass die Magnetankerplatte in ihre Ausgangsposition zurückgebracht, das Ventil dadurch geöffnet und die Tür freigegeben wird.
Eine eingebaute Feder beschleunigt den Druckabbau, indem sie die Ankerplatte schneller in ihre Ausgangsposition bringt. Die magnetischen Funktionsteile befinden sich in einem Kunststoffgehäuse mit integriertem elektrischen Steckanschluss. Das Magnetventil ist nach Einbau in das Schließergehäuse über O-Ringe nach außen abgedichtet. Gegenüber einem elektromagnetischen System, das nur eine Verstellposition der Tür erlaubt, ermöglicht das elektrohydraulische System jede beliebige Türfeststellposition.
Anwendungsbeispiel 1

Schaltventil für die Motorbremse
Dieses Schaltventil ist ein 5/2-Wegeventil und wird in einer Motorbremse bei schweren ...



