
Brennstoffzellen
Eine Brennstoffzelle ist eine sogenannte galvanische Zelle. Diese wandelt die chemische Reaktionsenergie eines (kontinuierlich) zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie um.
Das Wort Brennstoffzelle wird meist für die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle verwendet, da diese besonders intensiv erforscht und bekannt ist.
Wasserstoff kommt jedoch in der Natur nur in gebundener Form vor und muss daher erst erzeugt werden. Dabei entstehen hohe Energieverluste.
Brennstoffzellen werden bereits als Energiewandler für U-Boot-Antriebe und in der Raumfahrt verwendet.
Eine Brennstoffzelle besteht aus Elektroden, die durch eine Membran oder Elektrolyt (Ionenleiter) voneinander getrennt sind.
Die Energie entsteht durch eine Reaktion von Sauerstoff mit dem Brennstoff. Dieser kann Wasserstoff sein, jedoch kann er ebenso aus organischen Verbindungen wie Methan, Methanol, Ethan, Ethanol, Propan, Butan und Benzin bestehen.
Die beiden Reaktionspartner werden kontinuierlich zugeführt. Die gelieferte Spannung liegt theoretisch bei 1,23 V für die Wasserstoff-Sauerstoff-Zelle bei einer Temperatur von 25 °C. Praktisch werden jedoch nur Spannungen von 0,5–1 V erreicht.
Bedingt durch die bereits verfügbare Infrastruktur werden die Brennstoffzellen oft nicht direkt mit Wasserstoff, sondern mit Erdgas oder auch Flüssiggas betrieben (Bsp. Ethanol).
Dazu muss das Erdgas bzw. Flüssiggas vor der Umsetzung in der Brennstoffzelle erst (in Wasserstoff bzw. in ein Wasserstoff-Kohlenmonoxid-Methan-Gemisch) umgewandelt werden. Das geschieht in einem sogenannten Reformer.
Somit werden in dem Reformer kohlenwasserstoffhaltige Gase oder Flüssigkeiten über einen Katalysator bei erhöhter Temperatur in ein wasserstoffreiches Gas, das sogenannte Reformat, umgewandelt. Dabei entsteht auch CO2.
Thomas verwendet zur Dosierung und Förderung von Brennstoffen für Brennstoffzellen bzw. Reformern Hubkolbenpumpen und Membranpumpen (bzw. Mikrodosierpumpen), die elektromagnetisch angetrieben werden.
Thomas liefert bereits heute magnetbetriebene Diesel-Dosierpumpen und Benzin-Dosierpumpen im Automobilbereich bei den Anwendungen Standheizung und Abgasnachbehandlung. Diese werden auch oftmals als HC-Doser bezeichnet.
Andere elektromagnetisch angetriebene Dosierpumpen bzw. Förderpumpen (Magnetpumpen) dosieren im Bereich der Abgasnachbehandlung AdBlue, eine wässrige Harnstofflösung.
Diese Produkte sind für die gesamte Lebensdauer des Systems ausgelegt.
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Thomas Rolland
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