Ansteuerungen

Die einfachste Form ist das Einschalten und Ausschalten einer Versorgungsspannung. Dadurch schaltet der Magnet und der Magnetanker bewegt sich von der Hubanfangslage in die Hubendlage. Beim Ausschalten kehrt der Magnetanker wieder in seine Ausgangsstellung zurück.



Die Spannungsversorgung kann über das Netz erfolgen oder zum Beispiel in Form einer Kondensatorentladung bereitgestellt werden.

Nach dem Anlegen der Spannung steigt der Strom an und das Magnetfeld wird aufgebaut. Wenn die Magnetkraft ausreichend hoch ist, wird der Anker in Bewegung gesetzt und bewegt sich bis zur Hubendlage. Danach steigt der Strom weiter an bis zum sogenannten Grenzstrom.

Beim Abschalten wird das Magnetfeld abgebaut. Durch geeignete Bauteile wie Freilaufdiode oder Suppressordiode kann der Abbau bescheunigt werden. Eine weitere Alternative ist eine Rückeinspeisung der Spannung in das Netz.

Da die Magnetkraft proportional zum Strom ist, verwendet man bei einigen Anwendungen einen geregelten Strom.  So können Magnete bzw. das Magnetventile, die gegen eine Kraft oder einen Druck arbeiten, durch die Stromstärke gesteuert werden.

Für eine komplexere Ansteuerung hat Thomas ein eigenes Steuergerät entwickelt. Dieses ist modular aufgebaut und kann neben Schaltventilen bis zu 24 proportionale Ventile steuern. Um die Kundenanforderungen optimal zu erfüllen, können die Eingänge und Ausgänge frei definiert werden und selbst logische Verknüpfungen stellen kein Problem dar. Somit kann zum Beispiel die gesamte Pilotsteuerung auf mobilen Arbeitsgeräten von dieser ECU (Electronic Control Unit) erfüllt werden.

Anwendungsbeispiel

UHC (Universal Hydraulic Controller)
Vergleicht man die hydraulischen Funktionen eines Baggers oder einer anderen Baumaschine mit den...

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