
Dosieren / Fördern / Pumpen
Bei der Handhabung von Flüssigkeiten werden diese bewegt, gemischt, getrennt oder anderweitig prozessiert.
Dosierpumpen fördern oder dosieren dabei Flüssigkeiten. Ventile bestimmen die Richtung bzw. den Bewegungsmodus von gepumpten Medien.
Dabei ist es oft entscheidend, dass unabhängig von den Druckverhältnissen definierte Volumina pro Hub oder Volumina pro Zeit gefördert werden.
Beim Fördern ist in der Regel eine genaue Fördermenge nicht erforderlich oder ein Sensor bestimmt den Abschaltzeitpunkt. Dagegen ist beim Dosieren eine genaue Fördermenge erforderlich und das Dosiergerät kann in der Regel so gesteuert werden, dass diese Menge exakt bereitgestellt wird.
Daher ist eines der besonderen Merkmale von Dosierpumpen die hohe Dosiergenauigkeit.
Als Dosierpumpen (bzw. Mikrodosierpumpen) werden zum Beispiel Hubkolbenpumpen und Membranpumpen verwendet.
Dosierpumpen werden u. a. zur Dosierung von Diesel, Benzin und AdBlue in Fahrzeugen, von Arzneimitteln oder Chemikalien in chemischen Prozessen, Kulturmedien in biotechnischen Prozessen eingesetzt.

Folgende Parameter können gewählt oder eingestellt werden:
- Dosierbereich
- Druckstabile Kennlinie
- Medienverträglichkeit
- Schonende Förderung scherempfindlicher Medien
- Feststoffanteile, abrasive Bestandteile
- Viskosität
- Selbstansaugend
- Fördern in und aus dem Vakuum
- Totraumfrei
- Absperrend
- Trockenlaufsicher
- Dekontamination
- Wartungsfreundlich
Pumpen können oft gegen sehr hohe Drücke fördern. Dagegen wird das Ansaugen durch den Umgebungsdruck bestimmt. Als Unterdruck kann nur der Differenzdruck zwischen Vakuum und dem Umgebungsdruck erreicht werden. Dieser liegt normalerweise bei ca. 1 bar.
Thomas entwickelt und fertigt als Hersteller von Magnetpumpen Lösungen mit Dosierpumpen und Förderpumpen.



