
Steuern von Flüssigkeiten
In der Technik wird mit der Hydraulik die Signalübertragung, Kraftübertragung und Energieübertragung mit Hilfe von Flüssigkeiten umgesetzt.
So kann – alternativ zur Mechanik, Elektrik und Pneumatik, eine Leistungsübertragung, Energieübertragung oder Kraftübertragung / Momentübertragung erfolgen.
In der Hydraulik erfolgt die Leistungsübertragung durch die Hydraulikflüssigkeit, in der Regel spezielles Mineralöl, in zunehmendem Maß aber auch durch umweltverträgliche Flüssigkeiten, wie Wasser oder spezielle Ester oder Glycole. Die übertragene Leistung ergibt sich aus den Faktoren Druck und Fluidstrom.

Durch das Einleiten von unter Druck stehender Flüssigkeit in Zylinder werden die darin befindlichen Kolben und Kolbenstangen in lineare Bewegung versetzt, die für Arbeitsvorgänge und zum Antrieb von Maschinen ausgenutzt wird. Auch rotierende Antriebe können durch Flüssigkeitsdruck realisiert werden, etwa mit dem Hydraulikmotor.
Ventile steuern den Einlass oder Auslass der Flüssigkeiten oder steuern und regeln die Fließrichtung.
Für die Steuerung der Ventile eignen sich elektromagnetische Antriebe. Dabei werden durch den Magnetanker Bauteile im Ventil betätigt.
Als wichtige Ventile für die Steuerung von Drücken sind zum Beispiel das Rückschlagventil, das Drosselventil, das Druckventil, das Druckbegrenzungsventil, das Druckminderventil und das Druckregelventil zu nennen.
Die Fließrichtung kann durch Wege-Ventile gesteuert werden. Zu diesen Ventilen gehören zum Beispiel das 3/2 Wege-Ventil oder das 5/2 Wege-Ventil.
In einigen Anwendungen ist es erforderlich, dass diese Ventile sehr schnell schalten. Diese werden als Schnellschaltventile bezeichnet. Als Antrieb können Schnellschaltmagnete verwendet werden.
Thomas entwickelt und fertigt als Ventilhersteller Lösungen mit Schaltventilen und Proportionalventilen.



