
Industrietechnik
Unter dem Begriff Industrietechnik haben wir zahlreiche Sonderanwendungen zusammengefasst.
In der Regel werden in diesen Anwendungen kleinere Stückzahlen von den Kunden benötigt, mit ganz besonderen Anforderungen an die Robustheit, die Hysterese, die Schaltkraft, die Temperatur – bis hin zu einer explosiven Umgebung.
Im modernen Bergbau schützen hydraulisch betätigte Schilde den Bergmann. Ein solcher so genannter Schildausbau bildet eine Art Bogen, der hydraulisch gegen das Gestein gepresst und verspannt wird. Es versteht sich, dass das hydraulische System zahlreichen Sicherheitsanforderungen genügen muss. So verhindern Sperrventile, dass der Druck in einem Zylinder plötzlich absinken kann.
Dementsprechend anspruchsvoll sind auch die Betätigungsmagnete gebaut. Immer sind zwei voneinander unabhängig arbeitende Einfachhubmagnete im Einsatz: der eine, um einen Zylinder auszufahren – der andere, um ihn einzuholen.
Die Hauptgefahr beim Kohleabbau besteht allerdings nach wie vor darin, dass die Kohle brennbare Gase freisetzt, die in so genannten schlagenden Wettern explodieren können. Weil schon ein kleiner Funke genügen kann müssen alle elektrischen Geräte so konzipiert sein, dass keine Funken entstehen (eigensichere Geräte).
Ebenfalls unter explosiver Atmosphäre wird unser ATEX-Proportionaldruck-minderventile eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Serienventil, das durch einige wenige zusätzliche Bauteile den Explosionsschutz erfüllt.
Viele Türen öffnen und schließen automatisch, nachdem ein Sensor eine Person erkannt hat. Bei der Öffnungsbewegung und Schließbewegung kommen Druckbegrenzungsventile zum Einsatz.
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