Technologie

Führender Fahrzeughersteller entscheidet sich für TLM-System von Thomas

Robust und leistungsfähig:
Das Thomas Tank-OBD-Modul

Das Tank-Leckage-Modul von Thomas wird schon bald in vielen Fahrzeugen eines der weltweit führenden Fahrzeughersteller dafür sorgen, dass mögliche Undichtigkeiten im Tank frühzeitig erkannt und dokumentiert werden können. Das aktive System überzeugte den OEM insbesondere durch höchste Präzision und Zuverlässigkeit sowie durch eine leichte Integration in die Fahrzeugtechnik.

„Tank-OBD“, eine On-Board-Diagnose-Einrichtung, die Lecks im Kraftstoffsystem ermittelt und anzeigt, ist in Nordamerika und Asien längst Pflicht und wird in Europa mit Inkrafttreten von Euro 7 in wenigen Jahren ebenso unverzichtbar für jedes neu zugelassene Fahrzeug. Das ist mehr als sinnvoll, denn die Tankleckdiagnose hilft, Verdunstung von Kraftstoff frühzeitig zu erkennen.

Bei der Suche nach einem geeigneten System rücken zunehmend aktive Systeme ins Zentrum des Interesses. Der Grund: Bislang weitverbreitete passive Systeme tun sich schwer, die wachsenden Ansprüche an Zuverlässigkeit zu erfüllen. Nicht zuletzt sind Hybridfahrzeuge auf aktive Systeme angewiesen, da bei einem passiven Tankkontroll-Modul stets ein wenig Gas aus dem Tank entweichen kann, was es unbedingt auszuschließen gilt.

TLM von Thomas: leistungsfähiger und resistenter

„Unser Tank-Leckage-Modul integriert eine Luftpumpe und ein Ventil in nur einer Einheit“, erklärt Edwin Kreuzberg, Produktmanager bei Thomas. „Es ist in der Lage, einen Über- oder Unterdruck zu erzeugen, sodass mit Hilfe eines Sensors die Druckveränderung im Tank beurteilt werden kann."

Der Nutzen eines solchen Systems liegt auf der Hand: Der Zieldruck lässt sich beispielsweise exakt voreinstellen und präziser messen – und das anders als bei passiven Systemen unabhängig von externen Faktoren und zu jeder gewünschten Zeit. Passive Systeme sind zudem zur Erzeugung eines nutzbaren Druckunterschiedes auf Temperaturveränderungen der Umgebung angewiesen.

Doch das TLM von Thomas lässt nicht nur die passive Konkurrenz hinter sich. Es bietet sogar im Vergleich mit den im Markt vorhandenen aktiven Systemen erhebliche Vorzüge. Edwin Kreuzberg: „Unser TLM liefert eine rund zehnmal höhere Förderleistung als herkömmliche aktive Systeme mit Flügelzellenpumpe. Selbst wenn ein größeres Leck vorliegt, ist es in der Lage, den gewünschten Über- oder Unterdruck zu erzeugen.“

Hinzu kommen zwei weitere Vorteile: So sind Systeme mit Flügelzellenpumpe anfällig gegenüber extremen Temperaturen sowie Luftfeuchtigkeit. Das TLM von Thomas dagegen ist bei nahezu gleicher Baugröße so konstruiert, dass ihm solche Umwelteinflüsse kaum etwas anhaben. Es arbeitet bei -15 °C ebenso zuverlässig wie bei +80 °C und im Tal ebenso verlässlich wie in 2.500 Meter Höhe. Außerdem kommt das Thomas Modul ohne eine Referenzblende aus, mit der andere Systeme arbeiten. „Da solche Blenden zum Verstopfen neigen, verursachen sie Aufwand und Kosten, weil sie ein zusätzliches Filtermodul zum Schutz vor Schmutz benötigen“, so Kreuzberg. „Unser System ist schmutzunempfindlich und benötigt nur einen groben Filter.“

OEM-Sensor liefert die notwendigen Daten

Den europäischen Fahrzeughersteller, der sich gerade für das Thomas System entschied, überzeugte zudem eine weitere Eigenschaft: So nutzt das TLM von Thomas einfach den bereits vorhandenen Sensor im Tank. Ein zusätzlicher Signalgeber ist nicht notwendig, was die Gesamtkomplexität und damit auch die Anfälligkeit des Systems niedrig hält.

Mit unserem TLM geben wir Antworten auf wichtige Fragen, die die Fahrzeughersteller aktuell umtreiben. Wir sind überzeugt, dass es derzeit schlicht das leistungsfähigste und zuverlässigste System im Markt ist. Und wir sind stolz, dass wir mit ihm demnächst noch breiter in der Serie vertreten sein werden.

Edwin Kreuzberg, Product Manager Mobility Solutions

Höchste Präzision und Zuverlässigkeit